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Jubiläum


Die RUWA AG feiert dieses Jahr Geburtstag!









Objektberichte

Ein Objektbericht zum "Busdepot Lostorf".


Ein Objektbericht zum "Druckereigebäude Ilg, Wimmis".


Ein Objektbericht zur "Autohaus Schmid, Sins".


Ein Objektbericht zur "Elektrolux, Sursee".


Ein Objektbericht zur "Gewerbehalle in Derendingen".


Ein Objektbericht zur "Wohnüberbauung Residenz im Park, Winterthur".






Top Aktuell


Das Interview in der "Schweizer Bauwirtschaft" vom 26. Januar 2011. RUWA: Innovation in der Bewehrung.







Kurzer Film über die RUWA







RUWA - Auch im Tunnelbau führend



Lungern

Umfahrung Lungern

Im 3'570 m langen und im Gegenverkehr befahrenen Tunnel Lungern als Hauptbauwerk der Umfahrung Lungern, konnten insgesamt 2’813 Tonnen RUWA-Bewehrungsmatten und über 23 km RUWA-Distanzkörbe verlegt werden.






Tasna

Tasnatunnel

Der 2'351 Meter lange Tasnatunnel ist hinter dem Vereinatunnel (19'042 m) und dem Albulatunnel (5'864 m) der drittlängste Tunnel auf dem Netz der Rhätischen Bahn. Die RUWA bot Mithilfe bei der Bewehrungsplanung und bei Entwicklung eines rationellen Bewehrungskonzepts. So konnten letztlich Total 410

Tonnen Sohlenbewehrung von der RUWA geliefert werden.




TunnelCongress

Swiss Tunnel Congress 2011

Mit ihren Tunnelbauspezialisten war die RUWA auch dieses Jahr als Hauptsponsor am Swiss Tunnel Congress 2011 im KKL Luzern vom 08. bis 10. Juni vertreten. Der Anlass hat sich in den letzten Jahren zum führenden Kongress für die Tunnelbaufachleute in der Schweiz entwickelt.



Umfahrung Lungern

Linienführung

Die Umfahrung Lungern ist rund 4.25 km lang. Die neue Strasse zweigt oberhalb des Dorfes von der bestehenden Brünigstrasse ab und umfährt dieses hangparallel in einem Bogen unter der

rechten Talflanke. Es handelt sich um eine zweispurige, nur für Motorfahrzeuge zugelassene Nationalstrasse 2. Klasse. Hauptbauwerk ist der 3'570 m lange, im Gegenverkehr befahrene Tunnel Lungern. Die Steigung beträgt 2.2%. Bei den beiden kreuzungsfreien Halbanschlüssen Lungern Süd und Lungern Nord wird die Umfahrungsstrasse auf die bestehende Brünigstrasse geführt. Die Anschlüsse sind so konzipiert, dass sowohl ein späterer Zusammenschluss der Ortsumfahrungen Giswil und Lungern zu einer durchgehenden Neuanlage als auch die Verbindung an die A8 im Haslital mit einem ca. 3.5 km langen BrünigScheiteltunnel möglich ist.


Linienführung

Kosten

Die Kosten des Gesamtprojektes sind auf der Preisbasis von 2005 auf 265 Mio. Franken veranschlagt. Darin enthalten sind auch die Aufwendungen für den Sicherheitssstollen, der rund 22 Mio. kostet.


Bauzeit

Vom Herbst 1999 bis Herbst 2003 sind bereits die Voreinschnitte beim Süd- und Nordportal, der 3.5 km lange Erkundungsstollen und der nördliche Abschnitt des Sicherheitsstollens gebaut worden. Für den südlichen Abschnitt des Sicherheitsstollens kann der Erkundungsstollen „umfunktioniert“ werden. Für den Haupttunnel wird mit einer Bauzeit von sechs Jahren gerechnet (2006 – 2012). Beim Anschluss Lungern Nord sind 2005 und 2006 umfangreiche Vorbereitungsarbeiten durchgeführt worden. Die Inbetriebnahme der Umfahrung Lungern ist für 2012 geplant.


Rationelles Bewehrungskonzept dank der RUWA Drahtschweisswerk AG

Unter Berücksichtung der statischen Anforderungen, leistete die RUWA in der ersten Phase wertvolle Unterstützung bei der Bewehrungsplanung der Umfahrung Lungern. Es galt ausserdem auch den örtlichen Baustellenverhältnissen die entsprechende Beachtung zu schenken, um ein rationelles Bewehrungskonzept zu entwickeln. Dieses Konzept galt es dann mit von der RUWA gelieferten konfektionierten Bewehrungselementen (Bewehrungsmatten) für folgende Bauteile umzusetzen:

Tunnelsohlen:



Auflager Tunnelzwischendecke:



Zwischendecke:


Nischen:

1726 Tonnen



  143 Tonnen



  900 Tonnen


    44 Tonnen


Total wurden insgesamt 2’813 Tonnen RUWA-Bewehrungsmatten und über 23 km RUWA-
Distanzkörbe verlegt. Einmal mehr konnte die RUWA Ihre Erfahrung im Tunnelbau erfolgreich einbringen und dankt ihren Partnern an dieser Stelle für die hervorragende Zusammenarbeit.  


Tasnatunnel

Projekt

Der 2'351 Meter lange Tasnatunnel ist hinter dem Vereinatunnel (19'042 m) und dem Albulatunnel (5'864 m) der drittlängste Tunnel auf dem Netz der Rhätischen Bahn. Zugleich bereitet der Tasna-
tunnel auf Grund seiner Lage in einer Sackungsmasse seit der Inbetriebnahme (1913) Sorgen; die Geländeverschiebungen verursachen jährliche Deformationen von bis zu 14 Millimeter. Daraus ent-
standen massive sicherheitsrelevante Schäden mit Wassereintritten, starken Schäden am Mauer-
werk und Profilverletzungen. Die Bausubstanz im Bereich der Portalzone Seite Ardez ist auf einer Länge von 330 Meter derart geschwächt, dass nur ein Umbau mit Profilerweiterung und kom-
plettem Ersatz der Tragungskonstruktion den Bahnbetrieb langfristig sicherstellt.


Ausbruch und Sicherung

           

            Vortriebskonzept mit Rohrschirm


Komplexe Sanierungsarbeiten

Das bestehende Tunnelgewölbe wird auf dieser schadhaften Strecke abgebrochen. Der Tunnel-
querschnitt wird vergrössert und durch ein neues Betongewölbe mit einem Sohlgewölbe ersetzt. Das Gewölbe ist so ausgebildet, dass es in den Zonen mit Verschiebungen die seitlichen Relativdefor-mationen aufnehmen kann. Bei seitlichen Hangbewegungen erfolgt der Ausbau mit kurzen, in Längsrichtung aneinander gestellten Ringsegmenten. Die Blockfugen werden gegen Wasserzutritte abgedichtet und können Deformationen in Längs- sowie Querrichtung aufnehmen. Das Tunnelprofil besteht aus der Ausbruchsicherung, der Drainageschicht und einem tragenden Innengewölbe mit einem Sohlgewölbe. Das Konzept der Gewölbedrainage besteht darin, dass das Wasser durch vorgegebene Hohlräume geführt und gezielt abgeleitet wird.


Kennzahlen zum Umbau der Portalzone Ardez des Tasnatunnels
Inbetriebnahme Tasnatunnel1913
Länge Tunnel2’351 m
Länge Umbauzone330 m
Bauzeit2.5 Jahre
Abbruch9’500 m3
Beton7'500 m3
Stahleinbau/Bewehrung625 to
Gesamtkosten der Sanierung des Tasnatunnel17 Millionen Franken
ProjektverfasserIG Grisch, Edy Toscano AG / Pöyry Infra AG
Bauunternehmung ARGE TasnatunnelA. Pitsch AG / G. Lazzarini & Co. AG


Die RUWA Drahtschweisswerk AG bot Mithilfe bei der Bewehrungsplanung unter der Berücksichtung der statischen Anforderungen. Dabei galt es wiederum auch den örtlichen Baustellenverhältnissen die entsprechende Beachtung zu schenken, um ein rationelles Bewehrungskonzept zu entwickeln. So konnten letztlich Total 410 Tonnen Sohlenbewehrung von der RUWA geliefert werden. Auch beim Tasnatunnel kann von einem vollen Erfolg gesprochen werden, welcher auch auf die hervorragende Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zurückzuführen ist. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Partner der RUWA.





Swiss Tunnel Congress 2009

Mit ihren Tunnelbauspezialisten war die RUWA auch dieses Jahr als Hauptsponsor am Swiss Tunnel Congress 2009 im KKL Luzern vom 17. bis 19. Juni vertreten. Der Anlass hat sich in den letzten Jahren zum führenden Kongress für die Tunnelbaufachleute in der Schweiz entwickelt. Es nehmen jährlich rund 750 Fachleute aus 15 Nationen teil und wohnen den qualitativ hochstehenden Referaten bei, die dieses Jahr dem Thema „Gotthard- und Ceneri Basistunnel und herausfordernden Tunnelbauwerken in der Schweiz und im Ausland“ gewidmet waren.

Am Vortag zu den Referaten fand eine halbtägige Lehrveranstaltung mit dem Thema „TBM Vortrieb im Lockergerstein“ statt, welche einen Lehrcharakter besitzt und gemeinsam von Hochschulen und Industrie getragen wird.

Daneben fanden traditionell Exkursionen zu grossen Tunnelbaustellen statt. Die diesjährigen Exkursionen führten auf drei Baustellen der Gotthard-Achse und zu weiteren höchst interessanten Baustellen in der Schweiz:


A) Gotthard-Basistunnel, Teilabschnitt Erstfeld

B) Gotthard-Basistunnel, Teilabschnitt Sedrun

C) Ceneri-Basistunnel

D) Durchmesserlinie Zürich, Weinbergtunnel

E) Umfahrung Biel, Erddruckschild Ostast



RUWA Stand am Swiss Tunnel Congress 2009